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	<title>Universal Erasmus &#187; Studentenaustausch</title>
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	<description>Alles zu Studium, Unis und Erasmus</description>
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		<title>Austauschsemester im Ausland: Die Schwierigkeiten durch die Bologna-Reform</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 14:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erasmus1</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bologna-Reform hat es nicht einfacher gemacht, ein Auslandssemester zu absolvieren, denn den Bachelor-Studenten fehlt es häufig an der notwendigen Zeit. Zwar hängt ein Wechsel an eine internationale Universität auch noch von den belegten Fächern ab. Aber Tatsache ist, dass der herrschende Tempowahn die Bachelor-Studenten durch das Studium treibt. Reformziel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.universalerasmus.eu/wp-content/uploads/Austauschsemester-300x200.jpg" alt="Austauschsemester" title="Austauschsemester im Ausland: Die Schwierigkeiten durch die Bologna-Reform" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-201" /><strong>Die Bologna-Reform hat es nicht einfacher gemacht, ein Auslandssemester zu absolvieren, denn den Bachelor-Studenten fehlt es häufig an der notwendigen Zeit. Zwar hängt ein Wechsel an eine internationale Universität auch noch von den belegten Fächern ab. Aber Tatsache ist, dass der herrschende Tempowahn die Bachelor-Studenten durch das Studium treibt.</strong><span id="more-198"></span></p>
<h2>Reformziel verfehlt</h2>
<p>Ziel der Bologna-Reform war es unter anderem auch, dass die Auslandsaufenthalte der Studenten steigen sollen, weil diese Erfahrungen für den Studierenden von Wichtigkeit sind. So wurde auf der Bologna-Konferenz auch verkündet, dass immer mehr Bachelor-Studenten in das Ausland gehen. Allerdings wurde diese Aussage wieder korrigiert, denn gemessen an der Zahl der Studenten war keine Steigerung der Annahme eines Auslandssemesters erkennbar. Im Gegenteil, in einigen Fächern sank diese Zahl sogar. Das belegt eine Studie der HIS (Hochschul-Informations-System GmbH), die u.a. vom Deutschen Akademischen Austauschdienst beauftragt wurde. Das Versprechen dieser europaweiten Reform der Studiengänge, die es sich auf die Fahnen geschrieben hatte, die Mobilität der Studierenden jungen Menschen zu fördern, wurde bislang nicht eingelöst. Studienplätze und <a href="http://www.9flats.com/de/" target="_blank" class="liexternal">Fremdenzimmer</a> für die Studenten waren im Ausland vorhanden, aber die knappe Studienzeit im Inland blockiert den Traum des Auslandsemesters bei den meisten Studierenden.</p>
<h2>Studium im Schnelldurchgang</h2>
<p>In Zeiten der Globalisierung sollten möglichst viele deutsche Studierende im Ausland Erfahrungen sammeln können. Dieses Ideal wird sowohl von der Politik, als auch von den Hochschulen und der Wirtschaft immer wieder betont. Die Studierenden würden selbstverständlich auch gerne ein Fremdenzimmer mieten und ein Auslandssemester absolvieren. Die Begrenzung der Regelstudienzeit auf nur sechs Semester hält jedoch die Studierenden zurück. Ein Auslandssemester bedeutet für sie nämlich bei den straffen Abläufen in den Bachelorstudiengängen einen großen Zeitverlust. Die Teilnehmer eines Master-Studiengangs wiederum wählen sehr viel häufiger einen Auslandsaufenthalt. Das aber liegt auch daran, dass Phasen im Ausland verpflichtend absolviert werden müssen. Ein Auslandssemester ist eine Bereicherung für jeden Studierenden. Das wurde in der Bologna-Reform erkannt und festgeschrieben. Der Zeitraffer jedoch, in dem das Bachelor-Studium durchgezogen werden muss, steht diesem Auslandssemester entgegen. Eine Möglichkeit hier Abhilfe zu schaffen, wäre vielleicht ein Zeitfenster, wie es Prof. Heublein vorgeschlagen hatte, das reserviert wäre für Praktika und Studiensemester an ausländischen Hochschulpartnern. </p>
<p>Foto: Robert Kneschke-Fotolia.de</p>
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		<title>Austauschprogramm</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 13:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erasmus1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studentenaustausch]]></category>
		<category><![CDATA[Austauschprogramm]]></category>

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		<description><![CDATA[Austauschprogramm: Empfehlenswert für jedermann Wohl jeder Schüler ab einem gewissen Alter träumt davon, an einem Austauschprogramm teilzunehmen. Die favourisierten Länder variieren dabei stark. Und auch die Ambitionen, warum man an einem Austauschprogramm teilnehmen möchte, sind stark unterschiedlich: Die einen möchten tatsächlich das Land und die Kultur kennenlernen, andere möchten vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Austauschprogramm: Empfehlenswert für jedermann Wohl jeder Schüler ab einem gewissen Alter träumt davon, an einem Austauschprogramm teilzunehmen. Die favourisierten Länder variieren dabei stark. Und auch die Ambitionen, warum man an einem Austauschprogramm teilnehmen möchte, sind stark unterschiedlich: Die einen möchten tatsächlich das Land und die Kultur kennenlernen, andere möchten vielleicht einfach mal weg von zu Hause und wieder andere sehen in einem Austausch die Chance, die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern und dadurch Vorteile zu erlangen.</strong></p>
<h2>Sprachen lernen bei einem Auslansaufenthalt</h2>
<p>Doch egal, vor welchem Hintergrund ein Austausch angestrebt wird, lohnenswert ist er allemal! In keiner anderen Situation lernt man besser und schneller, eine bis dahin womöglich fremde Sprache zu sprechen. Wenn man von einer Gastfamilie aufgenommen wird, bleibt einem nichts anderes übrig, als sich irgendwie zu verständigen &#8211; zur Not eben auch mit Händen und Füßen. Und auch, wenn es in den Schulen stets geübt wird, sobald die kleinsten Sprachprobleme auftauchen, hilft man sich eben mit der eigenen Sprache. Doch dem Lerneffekt ist dieses Ausweichmanöver nicht gerade zuträglich.</p>
<p>Nicht zu unterschätzen ist obendrein die Wertung der Teilnahme an einem Austauschprogramm im weiteren Werdegang. Auf dem Arbeitsmarkt werden sowohl Flexibilität als auch vielfältige Sprachkenntnisse immer bedeutender. Und die Teilnahme an einem Austauschprogramm lässt den Bewerber wesentlich vielversprechender erscheinen als die Konkurrenten mit den regulären Kenntnissen aus der Schullaufbahn.</p>
<h2>Vielfältige Austauschmöglichkeiten</h2>
<p>Und außerdem heißt &#8220;Austauschprogramm&#8221; nicht gleich &#8220;Austauschprogramm&#8221;. Die Angebote sind hier sehr vielfältig und wollen gut geprüft werden. Die letztliche Dauer des Aufenthalts lässt sich in den meisten Fällen variieren und anpassen. Und nicht selten spielen hierbei auch die finanziellen Möglichkeiten eine Rolle. Zwar bieten einige Schulformen einen 14-tägigen Austausch mit einer Partnerschule im Ausland an, doch oft bleiben die Teilnehmer dann unter sich, oder es stehen so viele gemeinsame Aktivitäten an, um das Land zu entdecken, dass die Sprache und die Kultur, also die Kernpunkte eines Austauschprogrammes, meist völlig auf der Strecke bleiben.</p>
<p>Abschließend und zusammenfassend bleibt zu sagen, dass die Teilnahme an einem Austauschprogramm immer empfehlenswert ist. Nicht nur die Sprachkenntnisse werden deutlich verbessert, jeder Teilnehmer erhält auch einen ganz persönlichen Eindruck von dem jeweilig bereisten Land. Ein Austauschprogramm lässt den Teilnehmer reifen und hilft, den Charakter zu festigen. Und abschließend werden so auch Freundschaften über die eigenen Landesgrenzen hinaus geschlossen und aufrecht erhalten. Für Interessenten für einen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten: Mit einem <a href="http://www.stipendien-usa.de/" target="_blank" class="liexternal">Stipendium in den USA</a> erfolgreich studieren. </p>
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		<title>Mit Erasmus im Ausland studieren</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 12:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erasmus1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studentenaustausch]]></category>
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		<description><![CDATA[Längere Zeit im Ausland leben, eine neue Kultur und Sprache kennen lernen und das universitäre Studium außerhalb der eigenen Landesgrenzen kennen lernen &#8211; das wünschen sich viele Studenten. Ein Auslandsstudium ist ein Abenteuer und eine Erfahrung, die einen jungen Menschen auf persönlicher wie wissenschaftlicher Ebene gleichermaßen bereichert. Mit dem Erasmus-Programm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Längere Zeit im Ausland leben, eine neue Kultur und Sprache kennen lernen und das universitäre Studium außerhalb der eigenen Landesgrenzen kennen lernen &#8211; das wünschen sich viele Studenten. Ein Auslandsstudium ist ein Abenteuer und eine Erfahrung, die einen jungen Menschen auf persönlicher wie wissenschaftlicher Ebene gleichermaßen bereichert.</strong> Mit dem Erasmus-Programm ist es besonders einfach, ein Auslandsstudium für ein oder zwei Semester zu absolvieren.</p>
<h2>Namensgeber des berühmten Austauschprogramms</h2>
<p>Namensgeber des Programms ist der Humanist Erasmus von Rotterdam, der im 15. und 16. Jahrhundert gelebt hat. Außerdem ist die Bezeichnung Erasmus aber auch eine Abkürzung, die für folgendes steht: European Region Action Scheme for the Mobility of University Students. Als das Erasmus-Programm 1987 von einem internationalen Komitee ins Leben gerufen wurde, sollte vor allem die Zusammenarbeit zwischen Dozenten und Studenten der europäischen Länder gestärkt werden. </p>
<p>Wer über das Erasmus-Programm im Ausland studiert, kann sich die an der fremden Uni erbrachten Studienleistungen über die so genannten ECTS Punkte anerkennen lassen. ECTS steht für European Credit Transfer Systems. Ein weiterer wichtiger Programmpunkt ist die Unterstützung der Studenten. Jeder Austauschstudent erhält für die Dauer seines Aufenthalts an einer Uni im Ausland ein Erasmus-Stipendium, das sich an die Lebenshaltungskosten im jeweiligen Land anpasst. Das Erasmus-Programm fördert aber nicht nur das Studium an einer ausländischen Universität. Es können auch Praktika im Ausland gefördert werden, die für das Studium wichtig sind, sowie Lehraufenthalte und Fortbildungen. </p>
<h2>Eine tolle Erfolgsstory seit 1987</h2>
<p>Seit das Erasmus-Programm 1987 ins Leben gerufen wurde, hat es eine immer größere Erfolgsgeschichte. Es gibt kaum eine europäische Universität, die keine Erasmus-Kontakte hat. Jeder Student kennt das Programm und die meisten nutzen es einmal in ihrem Studium. Die verschiedenen Fakultäten pflegen jeweils eigene Erasmus-Kontakte zu unterschiedlichen Universitäten. Die Studenten können aus den verschiedenen Ländern auswählen und sich für das zu ihnen passende Land bewerben. Ziel des Erasmus-Programms ist, dass jeder Student die Möglichkeit haben soll, ein Auslandsstudium für ein oder zwei Semester zu absolvieren. Deshalb sind überdurchschnittlich gute Noten bei Erasmus eher nebensächlich. </p>
<p>In einer Welt, die immer internationaler und globalisierter wird, werden Auslandskontakte und Sprachfertigkeiten immer wichtiger. Viele Unternehmen bevorzugen daher Uniabsolventen, die auch ein Auslandsstudium &#8211; zum Beispiel mit dem Erasmus-Programm &#8211; absolviert haben. Das Programm ist daher also auch eine einfache Möglichkeit, sich schon im Studium interessant zu machen und von späteren Mitbewerbern abzuheben. Günstig studieren und kaum <a href="http://www.kautionskasse.de/" target="_blank" class="liexternal">Mietkaution</a> und Miete zahlen, ist für viele Studenten wichtig. </p>
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		<title>Studieren ohne Grenzen: das Hochschulprogramm Erasmus</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 12:22:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erasmus1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studentenaustausch]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Hochschulprogramm Erasmus ist Teil eines großen Bildungsprogrammes der EU-Kommission. Das Bildungsprogramm heißt LLP (&#8220;Lifelong Learning Programme&#8221;), also &#8220;Programm für lebenslanges Lernen&#8221;. Das LLP möchte die Bürger der EU ermuntern, sich immer weiter fortzubilden und hat dafür eine Reihe von Maßnahmen kreiert, wie etwa Schüler- und Studentenaustausch und Lehrerfortbildung. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Hochschulprogramm Erasmus ist Teil eines großen Bildungsprogrammes der EU-Kommission. Das Bildungsprogramm heißt LLP (&#8220;Lifelong Learning Programme&#8221;), also &#8220;Programm für lebenslanges Lernen&#8221;. Das LLP möchte die Bürger der EU ermuntern, sich immer weiter fortzubilden und hat dafür eine Reihe von Maßnahmen kreiert, wie etwa Schüler- und Studentenaustausch und Lehrerfortbildung. Das Programm hat für die Jahre 2007 bis 2013 einen Etat von knapp 7 Milliarden Euro. Die folgenden Teilprogramme bilden zusammen das LLP:</strong></p>
<ol>
1) Das Programm Comenius für drei Millionen Schüler<br />
2) Das Hochschulprogramm Erasmus für mindestens drei Millionen Studenten<br />
3) Das Berufsbildungsprogramm Leonardo da Vinci für mindestens 80.000 fortbildungswillige Berufstätige<br />
4) Das Erwachsenenbildungsprogramm Grundtvig für 7.000 Teilnehmer.</ol>
<h2>Stärkung der Mobilität von Studierenden und Lehrpersonal</h2>
<p>Das Hochschulprogramm Erasmus hat seinen Namen im Gedenken an den Humanisten Erasmus von Rotterdam (1465 &#8211; 1536) erhalten. Der Name ist mit Bedacht gewählt. Erasmus war nicht nur einer der größten Gelehrten des Zeitalters von Reformation und Humanismus; er war auch sehr mobil und lehrte an verschiedenen Universitäten (Paris, Leuven, Cambridge). Getreu diesem Vorbild will das Hochschulprogramm Erasmus die Mobilität der Studenten und Lehrkräfte stärken und ermöglicht daher den akademischen Austausch innerhalb der gesamten EU. Alle 27 EU-Staaten sind im Hochschulprogramm Erasmus involviert, dazu Island, Liechtenstein, Norwegen und die Türkei. Das jährliche Budget des Hochschulprogramms Erasmus beläuft sich auf 440 Millionen Euro.</p>
<p>Im Rahmen des Hochschulprogramms Erasmus ergeben sich die folgenden Möglichkeiten des akademischen Austausches: Studierende können an einer ausländischen Universität studieren oder ein Auslandspraktikum absolvieren. Lehrkräfte erhalten die Möglichkeit, an einer ausländischen Hochschule zu lehren oder sich dort weiterzubilden. Falls nötig, finden vor der Abreise noch vorbereitende Intensivsprachkurse statt.</p>
<h2>Wie läuft das Anmeldeverfahren?</h2>
<p>Wie Studierende am Hochschulprogramm Erasmus teilnehmen können, sei im Folgenden am Beispiel der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg dargestellt: Das International Student Office (ISO), das der Universitätsverwaltung angegliedert ist, empfiehlt allen Studenten, die einen Studienaufenthalt im Ausland in Erwägung ziehen, die Teilnahme am Hochschulprogramm Erasmus. Anmeldeschluss für das Wintersemester ist der 1. März, für das Sommersemester der 31. Oktober. Alle Studenten, die bereits zwei Semester im Inland studiert haben, können sich bewerben. Der Studentenaustausch über das Hochschulprogramm Erasmus ist nur mit Partneruniversitäten möglich, die ebenfalls am Programm teilnehmen. Im Fall der Universität Oldenburg stehen 110 Partneruniversitäten in 24 Staaten zur Auswahl. Aber natürlich bietet nicht jede dieser Hochschulen das im individuellen Fall gewünschte Studienfach an. Interessenten müssen zunächst eine Auslandsuniversität auswählen und sich dann schriftlich beim ISO der eigenen Universität bewerben. Wer als Teilnehmer am Hochschulprogramm Erasmus ausgewählt wurde, darf zwischen drei Monaten und einem Jahr an der Gastuniversität studieren. Er ist von allen Studiengebühren befreit, erhält ein Stipendium von 160 Euro pro Monat und kann nach Ende der Auslandsstudienzeit einen Leistungsnachweis von der gastgebenden Hochschule bekommen.</p>
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		<title>Erasmus Qualitätssiegel</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 10:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erasmus1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Studentenaustausch]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Erasmus Qualitätssiegel ist eine Auszeichnung, die der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) an Hochschulen vergibt, die sich besonders um die Mobilität von Studierenden und Dozenten verdient gemacht haben. Es ist an das akademische Programm „Erasmus“ angegliedert, das international den Austausch von Studierenden innerhalb von Universitäten erleichtern soll, ihnen aber auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Erasmus Qualitätssiegel ist eine Auszeichnung, die der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) an Hochschulen vergibt, die sich besonders um die Mobilität von Studierenden und Dozenten verdient gemacht haben. Es ist an das akademische Programm „Erasmus“ angegliedert, das international den Austausch von Studierenden innerhalb von Universitäten erleichtern soll, ihnen aber auch das Absolvieren von Praktika im Ausland ermöglichen soll. Zudem unterstützt Erasmus den Austausch von Dozenten und Hochschulmitarbeitern finanziell.</strong></p>
<h2>Jährliche vergabe des Erasmus Qualitätssiegels</h2>
<p>Mit dem Erasmus Qualitätssiegel, das jährlich vergeben wird, sollen mehrere Ziele erreicht werden: Zunächst einmal soll es als Auszeichnung auf die hohe Qualität der Austauschaktivitäten einer Hochschule hinweisen und diese somit besonders hervorheben. Dadurch kann das Erasmus Qualitätssiegel als eine Entscheidungshilfe für Studierende und Dozenten dienen, die einen Auslandsaufenthalt anstreben. Des Weiteren sollen die Verantwortlichen für ihre Leistung und ihr Engagement geehrt werden, was ihnen selbst und wiederum der Hochschule, an der sie tätig sind, zugute kommt. Außerdem sollen auch Politiker und Führungskräfte in der freien Wirtschaft durch das Erasmus Qualitätssiegel die Möglichkeit erhalten, die ausgezeichneten Hochschulen als besonders engagiert wahrzunehmen und ihre künftigen Entscheidungen und Handlungen dementsprechend auszurichten. Nicht zuletzt dient es auch dazu, Hochschulen, die nicht auszeichnet wurden, einen Anreiz zu geben, ihre Bemühungen um Mobilität zu verbessern, und die ausgezeichneten Hochschulen dazu zu ermutigen, ihre Bemühungen fortzusetzen.</p>
<h2>Begutachtung erfolgt unabhängig nach verschiedenen Kriterien</h2>
<p>Die Hochschulen werden von unabhängigen Gutachtern beurteilt, die sich an vier Kriterien orientieren sollen, um eine Entscheidung über die Vergabe des Erasmus Qualitätssiegels zu fällen. Das erste Kriterium ist das der Innovation: Hier wird beurteilt, wie neuartig und wie originell die Mobilitätsmaßnahmen einer Hochschule sind, zum Beispiel auch bei der Ausgestaltung von Bachelor- und Masterprogrammen. Als zweites Entscheidungskriterium dienen die konkreten Ergebnisse, die sich vor allem anhand eindeutiger Zahlen messen lassen. Das dritte Kriterium ist die Qualität der Maßnahmen in Hinblick auf die Verwaltung der Austauschvorhaben. Hier betrachtet man beispielsweise die Eingliederung von Leistungsnachweisen, die im Ausland erworben wurden, in die deutschen Studienordnungen, wodurch ein barrierefreies Studium gewährleistet werden soll. Als viertes und letztes Kriterium für die Vergabe des Erasmus Qualitätssiegels gilt die Nachhaltigkeit der Mobilitätsmaßnahmen, die möglichst langfristig angelegt und unterstützt werden sollen.</p>
<p>Die Hochschulen können sich selbst für die Auszeichnung mit dem Erasmus Qualitätssiegel bewerben und müssen zunächst einen allgemeinen Überblick über ihre Gestaltung des Austausches geben. Im Anschluss daran sollen sie genau darlegen, wie sie die obigen vier Kriterien erfüllen und weshalb sie das Erasmus Qualitätssiegel erhalten sollten.</p>
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