Die Erasmus-Austauschprogramme sind in den letzten Jahren viel populärer geworden. Auch die Änderung des Studiensystems auf Bachelor/Master hat die Anzahl der Studenten, die ein oder mehrere Auslandssemester absolvieren, deutlich vergrößert.  Als Erasmus bekommt man jeden Monat Geld von der eigenen Universität oder Hochschule, was aber nicht bedeutet, dass man nebenbei kleine Beträge nicht dazu verdienen darf. Ein Student sollte vor allem studieren, aber in der Freizeit kann er von zu Hause als Freelancer arbeiten. Aber wie und wo soll ein Erasmusstudent seine Aufträge finden?

Online-Jobbörsen

Die erste, sehr populäre und bekannte Möglichkeit sind die Online-Jobbörsen. Diese bieten jedoch meistens feste Stellen oder Praktikumsplätze an. Und ein Student braucht eher einen Freelancer-Job als Programmierer, Übersetzer oder Webdesigner. An dieser Stelle bieten sich sogenannte Projektvermittlungsplattformen, wie twago. Ein Erasmusstudent kann sich dort kostenlos als Dienstleister registrieren und in seinem Profil die Skills eingeben. Sollte auf der Plattform ein Projekt ausgeschrieben werde, dass zu seinen Fähigkeiten passt, bekommt der registrierte Nutzer eine Benachrichtigung per Mail. Wenn er an diesem Projekt Interesse hat, kann er sich über die Plattform mit dem Auftraggeber in Verbindung setzen. Im Weiteren bespricht man die Details und der Kunde entscheidet sich für den passenden Freelancer. Durch das Bewertungssystem, über das zum Beispiel twago verfügt, kann man unseriöse Dienstleister oder Auftraggeber praktisch eliminieren. Daher können beide Seiten sicher sein, dass sie mit glaubwürdigen Partnern zu tun haben.

Vermittlungsplattformen

Viele Studenten sind in verschiedenen Branchen als studentische Mitarbeiter oder Teilzeit-Mitarbeiter tätig. Die Projektvermittlungsplattformen scheinen eine sehr gute Lösung für das studierende Volk zu sein, da man viele interessante Angebote bekommt, ohne viel Zeit mit der Suche zu verschwenden. Die Registrierung bei den Vermittlungsplattformen dauert nur  einige Minuten und kurz darauf kann man viele interessante Projektangebote bekommen. Das vereinfacht den ganzen Prozess um einige Schritte und lässt viel Zeit sparen. Die Projektvermittlungsplattformen sind heutzutage unter den Studenten noch nicht so populär, aber alle Trends zeigen, dass diese Beschäftigungsart eine große Zukunft hat und dass diese Branche der Projektvermittlung sich weiter entwickeln wird.

Foto: Jasper Grahl: Fotolia

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