Archäologie ist ein sehr beliebter Studiengang. Von faszinierenden Entdeckungen, wie zum Beispiel der Fund von einem vollständigen Mammutskelett in Los Angeles im Jahre 2009, träumen viele der Studienanfänger. Sowohl beim Studiengang “Klassische Archäologie” als auch “Frühchristliche Archäologie” wird ein Studienaufenthalt im Ausland empfohlen.


Mit einem Austauschprogramm geht es einfacher

Mit einem Auslandsstudium werden nicht nur die Sprachkompetenzen erweitert, die Studierenden bekommen auch Gelegenheit ihre Kenntnisse über Denkmäler zu erweitern und neue Ansätze in der Forschung kennenzulernen. Besonders Universitäten in Frankreich, Italien, Spanien und Griechenland sind bei Archäologiestudenten sehr beliebt. Doch auch andere Länder, wie zum Beispiel die Türkei, bieten den Studierenden viele Möglichkeiten für einen Studienaufenthalt. Im Rahmen dieses Studiengangs ist es zu empfehlen, ein oder mehrere Semester im Ausland zu studieren. Es gibt diverse Programme, die es Studenten ermöglichen, an einer Universität ihm Rahmen eines Austauschprogramms zu studieren. Eines dieser Programme, das sich seit Jahren bewährt hat, ist ERASMUS. Das Austauschprogramm bietet zahlreiche Vorteile. Zum einen fallen keine zusätzlichen Studiengebühren an der Universität im Ausland an, zum anderen werden die erbrachten Studienleistungen an der Heimatuniversität anerkannt. Des Weiteren ist es möglich, einen Reisekostenzuschlag zu bekommen und an Sprachkursen kostenlos teilzunehmen. Außerdem wird im Rahmen des Studienprogramms ein Wohnheimplatz zur Verfügung gestellt. Es gibt neben diesem Austauschprogramm noch zahlreiche weitere Programme, um an einer Universität im Ausland studieren zu können.

Auslandsstudium selbst organisieren

Ein Studium im Ausland kann natürlich auch allein organisiert werden, denn die Studienprogramme bieten nur für wenige Studierende Platz. Ein selbstorganisierter Studienaufenthalt bringt jedoch eine Menge Arbeit mit sich. Zum einen ist es notwendig, dass man sich direkt bei der Universität im Ausland bewirbt, zum anderen muss man sich um die gesamte Organisation und Unterbringung selbst kümmern. Unter Umständen ist es notwendig, persönlich bei der Universität zu einem Vorstellungsgespräch zu erscheinen. Finanzieren kann man das Studium durch das Auslands-BAföG. Der Vorteil ist jedoch, dass den Studierenden eine größere Auswahl an Universitäten zur Verfügung steht. So können die Studierenden sich genau bei der Universität bewerben, deren Forschungsprogramme sie am meisten interessiert. Wer sich also für ein Mammutskelett interessiert, kann sich die Universitäten suchen, die auf diesem Gebiet forschen.

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